Gelbes Haus Nürnberg: Gin der Woche

Broker’s London Dry Gin

  • Angelikawurzeln
  • Cassiarinde
  • Iriswurzel
  • Koriandersamen
  • Muskatnuss
  • Orangenschalen
  • Süßholz
  • Wacholderbeeren
  • Zimt
  • Zitronenschalen
Ghn brokers gin 600

Broker’s London Dry Gin

Unsere Gin Empfehlung für diese Woche ist ein durchaus bodenständiger Gin, der im Gegenzug jedoch mit einer gewissen Portion Stil aufwartet. Die Rede ist vom Broker’s London Dry Gin, welcher von einem Miniatur-Bowler Hat geschmückt wird.

Hergestellt wird dieser traditionelle Gin in einer über 200 Jahre alten Destille in der Nähe von Birmingham. Zuvor beheimateten die Gebäude eine Brauerei, diese wurde jedoch schon während des ersten Gin-Crazes in eine Destille umgewandelt, da sich damit mehr Geld verdienen ließ. Der Broker’s Gin wird ausschließlich auf Pot-Stills hergestellt, so wird sichergestellt, dass ein Großteil des Geschmacks im fertigen Destillat erhalten bleibt.

Das angeblich über 200 Jahre alte Rezept wurde auf einer kleinen Probebrennblase erprobt und mit neueren Varianten verglichen. Dennoch konnte sich das historische Rezept gegen die Neueren durchsetzen. Gebrannt wird der Broker’s Gin auf einer Kupferbrennblase, welche „Constance“ heißt und von John Dore & Co. hergestellt wurde. Zum Einsatz kommen neben einem vierfach destillierten Getreidebrand aus englischem Weizen, zehn Botanicals, die untenstehend zusammen mit Ihrem Ursprungsland aufgeführt werden. Alle zehn Botanicals werden für 24 Stunden im Neutralalkohol eingelegt und anschließend in der Pot-Still ein fünftes Mal destilliert.

  • Angelikawurzeln / Polen 
  • Cassiarinde / Indonesien 
  • Iriswurzel / Italien 
  • Koriandersamen / Bulgarien 
  • Muskatnuss / Indien 
  • Orangenschalen / Spanien 
  • Süßholz / Italien 
  • Wacholderbeeren / Mazedonien 
  • Zimt / Seychellen 
  • Zitronenschalen / Spanien

In der Nase dominieren beim Broker’s Gin neben der unumstößlichen Wacholdernote, zarte Töne von Orangen- und Zitronenschalen. Zusätzlich ergänzt wird das Aromenspiel von würzigen Noten und einem kühlen Hauch von Minze. Dieser Eindruck setzt sich auf der Zunge fort, aber die Würzigkeit fällt im Geschmack deutlich kräftiger aus.

Auf die Gefahr, dass wir uns wiederholen: aber zu einem klassischen, wacholderlastigen Gin, gehört auch ein traditionelles Tonic Water. So ist es auch nicht überraschend, dass wir die bekannten Tonic Waters von Fentimans und Schweppes empfehlen.

Fentimans Tonic Water

Die Zitrusnoten des Tonic Waters von Fentimans betonen sehr schön diese im Gin ebenfalls prävalenten Aromen. Die deutliche, dennoch stimmige Bitterkeit sorgt für den entsprechenden Kick, den man von seinem Lieblingshighball erwartet. Abgerundet wird der Gesamteindruck dann von einer leichten, aber bemerkbaren Süße. Steigern ließe sich die Authentizität des Drinks nur noch durch eine Zitronenscheibe als Garnitur!

Schweppes Indian Tonic Water

Das zu Unrecht in Verruf geratene Standardtonic Water des Traditionsherstellers Schweppes ergibt im Zusammenspiel mit einigen Gins einen nicht zu verachtenden Highball! Dies ist unter anderem beim Broker’s Gin der Fall: Für alle Damen und Herren, die sich nach einem angenehmen, harmonischen Trinkerlebnis sehnen ohne durch eine starke Bitterkeit abgelenkt zu werden, ist das Schweppes Indian Tonic Water genau die richtige Wahl! Auch hier kann man zur klassischen Zitronenschale, oder wer es ausgefallenerer mag zu einer Limettenscheibe greifen.

Lassen Sie sich von diesem unkomplizierten und dennoch schmackhaften Gin überzeugen! Er und mindestens 80 weitere Gins warten darauf von Ihnen im Gelben Haus entdeckt zu werden!

Bewertung: 3.5, 90 Stimmen